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"Wir wollen etwas machen, was über Jahre Bestand hat"



Es engagiert sich eine ganze Region!


"Wir wollen etwas machen, was über Jahre Bestand hat"

WIS Kunststoffe unterstützt tatkräftig das Gemeinschaftsprojekt

Eine Firma will Bäume pflanzen und es engagiert sich eine ganze Region

Die Firma Automotive Lighting ist der größte industrielle Arbeitgeber in der Region um Brotterode. Automotive Lighting ist ein Automobilzulieferer, beschäftigt 1000 Mitarbeiter und gehört zum Fiat-Chrysler-Konzern. Die Firma arbeitet nicht nur im Arbeitsschutz vorbildlich, sondern der Firmenleitung liegt auch der Umweltschutz am Herzen. Seit 2012 ist Automotive Lighting im Nachhaltigkeitsabkommen Thüringen (NAT) aktiv. In Vorbereitung auf das weitere Engagement im Netzwerk hat die Firma ein Nachhaltigkeitsprojekt ins Leben gerufen, das in der Region unerwartet große Resonanz fand. Dazu sprach Verbandssprecherin Dr. Ute Zacharias mit Stephan Spangenberg, Manager Environment, Health & Safety und Projektleiter Meiko Lesser.

Stephan Spangenberg und Meiko Lesser
Bild: Automotive Lighting Botterode GmbH

 

Wie kam es dazu, dass Automotive Lighting ein Nachhaltigkeitsprojekt initiiert hat?

Für unser weiteres Engagement im NAT brauchten wir ein neues Projekt. Einfach nur irgendwo ein paar Bäume zu pflanzen, war uns zu wenig. Hinzu kommt, dass unser Mutterkonzern FCA Fiat schon immer sehr viel Wert auf Nachhaltigkeit legt. Werte wie Gleichbehandlung, Einsatz gegen Kinder- arbeit oder Rohstoffe ökologisch zu nutzen, gehören zur Unternehmenskultur.

 

Bild: Automotive Lighting Botterode GmbH

Das heißt für Ihr Projekt?

Ganz einfach: Wir wollten Obstbäume pflan- zen und alte Birnen- und Apfelsorten auf einem alten historischen Weg zwischen Trusetal und Brotterode rekultivieren. Der Weg ist ein Teilstück eines mittelalterlichen Wegesystems, welches von Süddeutschland zur Via Regia führt. Wir wollten etwas ma- chen, was über Jahre Bestand hat. Ich habe den Eindruck, dass Nachhaltigkeit ein Mo- dewort ist. Es wird viel darüber gesprochen. Für uns beginnt nachhaltiges Handeln vor Ort. In Laudenbach, Ortsteil von Brotterode-Trusetal gab es ein ziemlich verwahrlostes Flurstück, das sich aus unserer Sicht dafür eignete.

Wie ging es weiter?

Mit dieser Idee wandten wir uns an Fach- leute wie Förster und Gärtner, denn wir brauchten fachlichen Rat. Die meisten waren sofort begeistert und boten Unterstützung an. Unsere Begeisterung öffnete Türen bei Firmen, Verbänden und Vereinen.

 

Also lief es von Anfang an gut?

Das Projekt wird von Begeisterung und Engagement vieler Partner getragen. Aber es gab einige Hürden zu überwinden. Wir brauchten die Genehmigung des Landrats- amtes Schmalkalden-Meinigen, um auf dem Flurstück, das 40 Jahre verwildert war, alte morsche Bäume zu fällen. Das war zunächst nicht leicht. Nach vielen konstruktiven Ge- sprächen erhielten wir die Genehmigung und konnten loslegen.

 

Wie sah das aus?

Wir trafen uns zu einer Aufräumaktion am Wochenende mit Dorfbewohnern, Bundes- wehr, Schülern der Regelschule Trusetal sowie allen, die Lust hatten, mitzumachen. Eine Firma für Landschaftspflege aus Schmalkalden half uns, alte Baumstümpfe rauszuziehen.

 

Gab es weitere Hürden?

Ja, das Flurstück ist markiert von der Thü- ringer Energie AG. Das bedeutet, dass dort nicht gebaut werden darf. Die Gespräche mit dem Netzwerkkoordinator der Firma, Matthias Riehm, waren von Anfang an sehr konstruktiv. Die Firma markierte die Stromstraße, damit beim Fällen und Pflanzen von Bäumen keine Leitungen beschädigt wurden und sie unterstützen das Projekt auch als erster Sponsor.

 

Wie geht es weiter und wie managen Sie das Projekt?

Unter den vielen engagierten Partnern, die mit Wissen, Engagement und Geräten sowie Manpower helfen, sind auch Sponsoren. Also brauchten wir ein Spendenkonto für das "grüne Klassenzimmer Laudenbach", das im Lerndorf Trusetal eingerichtet wurde. Wir planen, im September 2018 16 hoch- stämmige Bäume zu pflanzen. Die Sorten haben die Schüler der Regelschule aus- gewählt. Alle sind eingebunden. Das macht Spaß und trägt. Weiter gestalten wir einen Lehrpfad mit Erklärungen zum Biotop.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

 

Bild: Meiko Lesser
In diesem Gebiet werden 16 Obstbäume gepflanzt.

 

Am Projekt beteiligte Unterstützer:

  • Lerndorf Trusetal e.V.
  • Jagdgenossenschaft Laudenbach
  • Stadtverwaltung Brotterode-
    Trusetal mit Bauhof
  • Deutscher Grünlandverband e.V.,
    Dr. Hans Hochberg
  • Forstbetriebsgemeinschaft Laudenbach
  • Dorfverein Laudenbach
  • Revierförster, Herr Fräbel und Herr Klingler
  • Naturschutzbehörde Landratsamt SM/MGN, Fachdienstleiter Frau Anacker und
    Herr Bernhardt
  • Landrat, Herr Peter Heimrich
  • Landschaftspflegeverband Thüringer Wald
  • Natura 2000 Stationen,Sachsenbrunn
    Frau Kappler, Gumpelstadt Herr Rether
  • Staatliche Gemeinschaftsschule Trusetal
  • Philipp-Melanchthon-Gymnasium Schmalkalden,
    Herr Gerold Jäger
  • Staatliche Grundschule Brotterode
  • Bundeswehr Bad Salzungen, 3. Panzergrenadierbataillon

Am Projekt beteiligte Sponsoren:

  • Automotive Lighting Brotterode GmbH
  • Thüringer Energie AG
  • Rhön-Rennsteig-Sparkasse
  • Schmalkalden Stadtreinigung GmbH
  • Putzteufel GmbH
  • Werraenergie GmbH
  • Top-Log Brotterode GmbH
  • Umweltservice Wartburgregion GmbH
  • Glaserei Jens Peter
  • WIS-Kunststoffe GmbH
  • Thüringer Wach- und Sicherheitsservice & Detektei, Schwallungen
  • Hugo Schrott Metall, Bebra/Erfurt
  • Minimax Mobile Services GmbH & Co. KG
  • Medienbüro Koch, Constanze Koch
  • Noxus.TV Mediengesellschaft Rudolph & Kraus GbR
  • Henri Endter Stihl-Sägen-Service
  • apetito catering B.V. & Co. KG
  • Holzhandlung Manfred Herröder
  • REMONDIS Industrie Service GmbH & Co. KG

 *Automotive Lighting Botterode GmbH ist Mitglied im Verband der Metall- und Elektro-Industrie in Thüringen.

 

 

 
   
   
   
   
   

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